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The future is now - RTC 3

SCANLAB, einer der weltweit führenden Anbieter von Systemen zur Positionierung von optischen Strahlen, hat eine neue PCI-Bus basierte PC-Interfacekarte, die RTC 3, entwickelt. Die RTC 3 dient zur synchronen digitalen Ansteuerung von Galvanometer-Scan-Köpfen und Lasern in Echtzeit und wird beispielsweise in Lasermarkiersystemen eingesetzt.

Das Nachfolge-Modell der sehr erfolgreichen PC-Interfacekarte RTC 2 bietet den Anwendern sowohl eine deutlich gesteigerte Rechenleistung als auch einen erweiterten Funktionsumfang. Die RTC 3 wird mit Treibern für Windows 95/98 und NT4/2000 geliefert. Diese bieten einen umfangreichen Satz an Softwarebefehlen für die Ansteuerung von Scan-Kopf und Laser und erlauben eine einfache Integration in eine bestehende oder neue Softwareumgebung.

Auf der RTC 3 stehen zwei Listenspeicher zur Verfügung, in die die Befehle für die Ansteuerung von Scan-Kopf und Laser abwechselnd geschrieben und abgearbeitet werden. Das stellt in Verbindung mit dem digitalen Signalprozessorsystem (DSP) der RTC 3 eine kontinuierliche Datenübertragung zu Scan-Kopf und Laser sicher. In jeden der beiden Listenspeicher können bis zu 4000 2D- oder 3D-Vektoren geschrieben werden. Durch das neue DSP-System konnte die Ausgabeperiode der RTC 3 sowohl für 2D- als auch für 3D-Vektoren auf 10 µs verkürzt werden.

Darüber hinaus stellt die RTC 3 Speicherplatz für zwei Korrekturfiles zur Bildfeldkorrektur zur Verfügung. Dies ermöglicht einen schnellen Wechsel der Korrekturfiles, um beispielsweise zwischen Markier- und Pilot-Laser umzuschalten. Für die Laseransteuerung stellt die RTC 3 wahlweise high- oder low-aktive programmierbare Lasersteuersignale zur Verfügung. In einem PC können bis zu vier RTC 3-Karten unabhängig voneinander eingesetzt werden. Neben den Funktionen zur Scan-Kopf- und Laseransteuerung bietet die RTC 3 in der Grundausführung einen 8-Bit Digital- und zwei 10-Bit-Analogausgänge. Darüber hinaus lässt sich die RTC 3 durch unterschiedliche Optionen vielseitig erweitern. Werden beispielsweise in einer Anwendung mit einem Laser zwei Scan-Köpfe eingesetzt, kann die RTC®3 um einen Ausgang für die synchrone Ansteuerung des zweiten Scan-Kopfes erweitert werden. Dabei kann für jeden Scan-Kopf ein eigenes Korrekturfile verwendet werden. Auch sich mit variierender Geschwindigkeit bewegende Objekte können mit der RTC 3 „on-the-fly“ bearbeitet werden, ohne dass eine weitere Einsteckkarte benötigt wird.

Außerdem lässt sich die RTC 3 durch eine I/O-Karte um jeweils 16 digitale Ein- und Ausgänge und je vier differentielle 10-Bit AD- und DA-Wandler erweitern. Das ermöglicht es, auch speziellen Anforderungen der Kunden gerecht zu werden. Eine Version der RTC 3 zur Ansteuerung von 3-Achsen-Scan-Systemen steht ebenfalls zur Verfügung. Durch die vielfältigen Neuerungen und Optionen bietet die RTC 3 System-Integratoren die Möglichkeit, den ständig wachsenden Anforderungen neuer Anwendungen gerecht zu werden.

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